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19.09.2008

Nach dem Besuch der Main Chapel ist es soweit. Ich muss wirklich dringend!

Frühstück mal wieder im Yak-Restaurant. Sehr lecker mit Pancakes und Tee. Tee ist ein Fehler, Mädels müssen (wie immer) dauernd auf's Klo. Wir besuchen das Kloster Pelkhor Chode mit einer Riesen-Stupa, in der Stupa sind gaaanz viele Figuren. Gleich bei Ankunft würden wir gerne auf's Klo, werden aber von einem Kind verscheucht. Dem böse schauenden Jungen wollen wir keine 10 Cent geben! Nach dem Besuch der Main Chapel ist es soweit. Ich muss wirklich dringend! Eine ebenso böse schauende Frau will nur einen Yuan von mir. Doch sie kriegt ihn nicht. Wir streiten. Schlecht für's Karma. Dann hat Flo noch nicht genug und will noch Gyantse Dzong anschauen. Viele kaputte Häuser und Treppen und ein tolles Dach. Die schwindelerregende Treppe vermeiden wir beim Aufstieg aus Versehen, wir ziehen es vor durch kleine Löcher und über kaputte Treppen mit niedrigem Ausgang zu kriechen. Aber der Ausblick entschädigt uns für alles! Hat sich gelohnt. Abstieg über besagte Treppe, am Ausgang wittert der Chinese seine Chance und will gleich nochmal bei uns abkassieren. Am Ende wieder mal Kontakt zu Deutschen. Eine komplette Bilderbuch-Reisegruppe. In 19 Tagen von Kasachstan nach ?. Wir Wissen es nicht. Unterwegs halten wir bei einer Mühle wo Barley zu Tsampa wird. Vermutung bestätigt: Tsampa ist doch einfach nur Mehl!

Auf nach Shigatse. Wir gehen Kaffee trinken. Der Kaffee hält nicht, was der Preis verspricht. Dann ins Internetcafe, wo wir seit Stunden sitzen. Wenn heute noch ein Foto auf der Seite erscheint, trink ich zum Abendessen ein Lhasabeer.

Es kam wie es kommen musste: Fotos waren da, Lhasabeer hab ich trotzdem nicht getrunken. Auf zur Essenssuche. Wir sind doch keine blöden Pauschaltouristen, wir wollen ein tibetisches Restaurant. Die englische Schildaufschrift klingt verlockend. Unten alles voll. 2. gutes Zeichen. Wir gehen nach oben ins Separé. Wir bekommen eine tibetische und chinesische Speisekarte vorgesetzt und wollen wie gewohnt improvisieren, was uns diesmal nicht so gut gelingt. Weder „Yak-Momo“ noch das Bild von gebratenen Nudeln will verstanden werden. Evelyn und Flo gehen nach unten und wollen auf das Essen anderer Leute deuten, doch mit Ziegenhirn & Co wollen wir es nicht aufnehmen. Als wir Kartoffeln entdecken traut sich das Englisch sprechende Mädchen nicht zu uns. Erst bei der kleinsten gelingt es uns zwei Portionen Kartoffeln und zwei Nudelsuppen zu bestellen. Unsere Versuche Yak mit zwei Hörnern darzustellen blieben erfolglos. Jimmy erklärt uns am nächsten Tag, dass wir ein ganzes Yak erklärt haben – Ja klar, wir wollten ein komplettes Yak im Teigmantel! Die 54 Yuan war der Spaß wert, wir suchen Dico's. Dort stellen wir dann fest, dass die Schinesen auch Burger und Eis nicht können. Vielleicht war es Yoghurteis. Und beim Burger empfiehlt es sich nicht, ein halbes Chicken zwischen zwei süße Brothälften zu stecken. Ab in den Supermarkt. Die Erlösung: S N I C K E R S! Und a bissl Frühstückszeugsl. Hätten wir besser alle gekauft...


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