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05.09.2008

Wir haben immernoch alle Heringe!

Aufstehen um 7 Uhr, ein letztes Mal Zelte zusammenpacken. Oh Wunder: Wir haben immernoch alle Heringe! Kein Frühstück, nur Tee. Um 8 Uhr rein in den Nationalpark, ohne Guide, dafür mit den letzten Wildpferden gleich am Anfang des Parks. Ansonsten sehen wir aber kein Deer. Hätten wir nicht bezahlt, hätte es auch keiner bemerkt. Im Nationalpark erleben wir noch auf ein Naturerlebnis, das man zu gerne beiseite lässt. Ein verletztes Lamm wird von Geiern und Hunden belauert, aber tapfer von einem zweiten Schaf bewacht. Weiter durch eine wunderschöne Landschaft und auf einmal sind wir kurz vor Ulan Bator. Wir entschließen uns doch noch für den Terelj und werden es nicht bereuen. Eine Kraxlhöhle und der Schildkrötenfelsen sind die touristischen Highlights, die Flussdurchquerung und die Jurte im wunderschönen Tal unsere persönlichen Höhepunkte. Ein Papa bringt der schreienden Tochter reiten bei, wir sehen Yak- und Kuhbabys und genießen die letzten Sonnenstrahlen.

Durch die Fahrt durch Ulan Bator wird uns erst wieder bewusst, dass so ein weiterer Tag im Grünen wirklich toll ist. Die Stadt ist laut und stinkend. Der Abend wird dazu genutzt noch ein paar Fotos von Gambda und uns zu machen und die Sachen zu packen.

Bei der Ankunft stoßen wir auf ein lustiges Ereignis: Aus der Jurte kommt erst ein und dann ein zweiter Mann der sich jeweils das Hosentürchen zumacht. Als kurz darauf eine Frau zähneputzend aus der Jurte tritt, war der Begriff der „Puff-Jurte“ geboren.


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