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03.09.2008

Wir vereinbaren Pferdereiten zu einem unbekannten Preis

Aufstehn um halb Acht, verzweifelter Versuch den Ofen mit feuchtem Holz anzuschüren. Eine Kerze und zwei Feuerzeuge später haben wir es doch noch hinbekommen. Wir verlassen das triste Tal bei ebenso tristem Wetter. Auf dem Weg nach Karakorum sehen wir die erste Teerstraße mit Leitplanken seit neun Tagen. Da wir früh ankommen entschließen wir uns zuerst das größte Kloster Erdenezu zu besichtigen, von dessen Ausmaß wir etwas enttäuscht sind: Nur wenige Gebäude, teilweise in schlechtem Zustand. Gutes Mittagessen im Restaurant – als Nachtisch gibt's zwei Teller Pommes. Bei Regen fahren wir zum Aussichtspunkt mit dem Schildkrötenfelsen und beschließen noch 50 (80) km bis zu den „Dünen im Grünen“ weiter zu fahren. Auf dem Weg begegnen wir Unmengen von Fröschen und erreichen unsere bisher schönste und größte Jurte. Zusätzlich gab's einen tollen Regenbogen und der von uns geprägte Begriff der Griffbereit-Tüte muss auch mal festgehalten werden.

Am Abend bekommen wir Besuch von einem älteren Mann, der sehr bereitwillig in Stevies Heft malt. Wir vereinbaren Pferdereiten zu einem unbekannten Preis. Gambda bekommt Deutschunterricht.


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